News

26.07.2018

Mit einem Bein im starren Berufsrecht gefesselt…

…mit dem anderen auf dem Sprung in den Rechtsmarkt der Zukunft

In der kürzlich erschienenen Ausgabe der JUVE Rechtsmarkt werden die GmbHs thematisiert, die etliche Kanzleien aktuell zur Bündelung ihrer digitalen Dienstleistungen gründen. Tun Sie dies nur, um eine Gewerbesteuerinfizierung zu vermeiden? Oberflächlich betrachtet, lässt sich die Frage simpel mit einem Ja beantworten. Doch schaut man genauer hin, lässt sich feststellen, dass in Kanzleien nicht mehr nur Anwälte arbeiten, sondern auch immer mehr Programmierer oder Prozessmanager. Teile eines Mandats werden heutzutage von Legal Technology-Anwendungen übernommen. Was hat das alles noch mit dem klassischen Anwaltsberuf und der Kanzlei im Sinne einer Partnerschaftsgesellschaft zu tun?

Nicht mehr viel, meint Markus Hartung, Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession. Er ist überzeugt: Kanzleien, zumindest die großen, handeln mittlerweile wie Unternehmen – warum werden sie steuerlich und berufsrechtlich dann nicht auch als solche behandelt? Gerade Sozietäten, die sich wegen der Digitalisierung neu aufstellen wollten, meint Hartung, würden derzeit Fesseln angelegt. „Das Berufsrecht ist eine große Innovationsbremse“, sagt er.

Die Digitalisierung ist dabei, das Selbstbild der klassischen Anwaltschaft auf den Prüfstand zu stellen und so wirft die Juve in ihrer aktuellen Ausgabe die Frage auf, ob die althergebrachten Privilegien des Anwaltsberufs nicht eigentlich überholt seien.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im aktuellen JUVE Rechtsmarkt 7/2018 oder in komprimierter Form online.

Julia Brünjes

Kontakt

Julia Brünjes
Marketing & PR
Telefon: +49 40 30706-199
E-Mail: julia.bruenjes(at)law-school.de