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09.08.2017

Mit Legal Tech am Fall bleiben

Sponsord Article von Datev

Juristische Textanalyse sorgt für schnelle Erledigung von Alltagstätigkeiten

Der Arbeitsalltag von Rechtsanwälten ist bis heute stark von analogen Abläufen geprägt. Schriftsätze werden ausgedruckt, Notizen sowie Verfügungen anschließend handschriftlich ergänzt und Rechercheergebnisse aus Online-Datenbanken müssen eingepflegt werden. Zu den zentralen Aufgaben gehören dabei die Recherche und die Bearbeitung von fallbezogenen Dokumenten. Diese Tätigkeiten sind meist umfangreich und zeitaufwendig. Wie gewinnbringend ein Mandat ist, wird aber nicht nur durch den Streitwert beeinflusst, sondern in erheblichem Maße auch durch die investierte Zeit bei der Fallbearbeitung und -recherche.

Kollege Computer zeigt, worauf es ankommt

An diesem Punkt setzt Legal Tech an: Moderne Software ist heute bereits in der Lage, juristische Texte automatisiert nach bestimmten Kriterien zu durchforsten. So bekommt der Anwalt ein effizientes Werkzeug an die Hand, das Schriftstücke analysiert, strukturiert und gliedert. Für den Juristen bedeutet das einen schnelleren Überblick und deutlich effizientere Arbeitsprozesse. So hat er mehr Zeit für die eigentliche Beratung der Mandanten.

Mit Software lässt sich in dem Gesamtprozess also einiges optimieren. Ein Beispiel für eine solche Lösung ist das Programm Juristische Textanalyse der DATEV eG. Es beinhaltet eine semantische Analysefunktion, die selbstständig unter anderem Urteile, Normen, Fundstellen, Adressen und Ortsangaben in einem Dokument erkennt, sie nach bestimmten Schlagwörtern markiert und farblich hervorhebt. Diese visuellen Anker ermöglichen dann ein deutlich schnelleres Lesen und Erfassen des Textes.

Übersichtliche Navigation durch sämtliche Schriftstücke

Bei der Bearbeitung der Schriftstücke lassen sich mit der Notizfunktion wichtige Anmerkungen   festhalten. Haftnotizen, die verloren gehen können, gehören damit der Vergangenheit an. Zusätzlich besteht die Möglichkeit – auch dokumentenübergreifend - , zwischen Markierungen und Notizen schnell hin und her zu navigieren. Mit Hilfe einer Volltextsuche können wichtige Informationen in der gesamten Akte gefiltert werden. Das erleichtert den Überblick bei komplexen Schriftsätzen und beschleunigt die Bearbeitung. Adressen, die automatisch im Text gefunden werden, lassen sich bei Online-Kartendiensten anzeigen. So können sich Juristen beispielsweise bei Verkehrsrechtssachen sofort einen ersten Überblick über die örtlichen Gegebenheiten verschaffen.

Chronologisch aufbereitet und gut vernetzt

Um Zusammenhänge im zu bearbeitenden Fall schnell zu erkennen, steht auch eine   chronologische Aufbereitung der Inhalte in Form eines Zeitstrahls zur Verfügung. Dieser umfasst relevante Datums- und Zeitangaben aus allen zum Fall hinzugefügten Dokumenten. Innerhalb kürzester Zeit kann sich der Anwalt so einen Überblick über die Chronologie verschaffen.
Gefundene Normverweise, Zitate und Fundstellen lassen sich mit einem Klick öffnen. Nötig sind dafür lediglich eine aktive Internetverbindung und ein Account bei einem Anbieter für entsprechende juristische Recherche. Dieser Kontextzugriff macht eine medienbruchfreie Recherche möglich. Beruft sich etwa der gegnerische Anwalt auf eine Gerichtsentscheidung, kann das Urteil gleich aus dem Schriftsatz heraus angezeigt werden. So muss weder das Aktenzeichen kopiert noch ein anderes Portal aufgerufen werden.

Anbindung an die Kanzleiorganisation

Optimal für die Arbeitsabläufe ist es, wenn das Legal Tech-System sich zudem noch in die in der Kanzlei vorhandene Softwarelandschaft integrieren lässt. Die durch die Textanalyse bearbeiteten Dokumente können dann direkt zur jeweiligen Akte gespeichert werden. Darüber hinaus lassen sich alle Dokumente, die digital zur Akte abgelegt wurden, von vornherein über die Textanalyse bearbeiten. Bei der „Juristischen Textanalyse“ der DATEV steht eine solche Anbindung in Kürze zur Verfügung. Von September 2017 an wird das Programm über eine direkte Schnittstelle zur Kanzleisoftware DATEV Anwalt classic verfügen. Die zu bearbeitenden Dokumente müssen dann nicht mehr erst einzeln eingelesen werden, sondern können direkt aus der digitalen  Dokumentenablage der Kanzleisoftware beziehungsweise – wenn vorhanden – aus DATEV DMS classic ins Programm eingelesen werden.

Kontakt

Julia Brünjes
Marketing & PR
Telefon: +49 40 30706-199
E-Mail: julia.bruenjes(at)law-school.de