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02.03.2018

Rechtsberatung des 21. Jahrhunderts neu denken

Bucerius Open Innovation Lab blickt mit den Teilnehmern über den Tellerrand

Am 22. Februar 2018 fand das vierte Treffen des Bucerius Open Innovation Lab in Hamburg statt. Die Impulse des vielfältigen Programms regten die Teilnehmer zum gemeinsamen Blick über den Tellerrand an und luden dazu ein, die gewohnte Komfortzone zu verlassen.

Den Auftakt gab Prof. Mitch Kowalski mit seinem Vortrag „Reimagining Legal Services for the 21st Century“. Kowalski ist Autor des Buches „The Great Legal Reformation: Notes From the Field” und betrachtet den Rechtsmarkt aufgrund seiner bisherigen Karriereschritte aus allen Perspektiven. Er berichtete von den Fliehkräften innerhalb der Rechtsdienstleistungsbranche, von möglichen Gefahren für etablierte Player und von Maßnahmen, diesen entgegenzuwirken. Seine These, dass in Zukunft entscheidende Kunden- und Wettbewerbsvorteile von vorgelagerten Dienstleistungen erzielt werden könnten, führte zu einer lebhaften Diskussion mit den Teilnehmern.

Im zweiten Abschnitt präsentierte Dr. Benno Quade, General Counsel der Software AG, eine praktische Anwendung der unternehmenseigenen AgileApps Cloud. Dabei ging es unter anderen um das Aufzeigen der Möglichkeiten einer solchen Software und die Demonstration von praktischen Anwendungsfällen.

Im OILx präsentierten sich wieder 3 Unternehmen mit alternativen Geschäftsmodellen in Form eines kurzes Pitches. In den Boxring traten diesmal N26, rfrnz und LegalHorizon.

Im interaktiven Workshop trugen die Teilnehmer abschließend ihre Erkenntnisse des Tages zusammen, die sie an vorab zusammengestellten Defiziten der eigenen Branche maßen.

Mit dem Bucerius Open Innovation Lab hat das Bucerius Center on the Legal Profession (Bucerius CLP) eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsplattform für Rechtsabteilungen, Kanzleien und Technologieunternehmen geschaffen. Das nächste Treffen findet im Mai 2018 statt.

Aufgrund der großen Nachfrage weiterer Rechtsabteilungen, Kanzleien und Technologieabieter wird derzeit eine dritte Auflage des Open Innovation Labs geprüft.

Julia Brünjes

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Julia Brünjes
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